Grundstrukturen

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Archivierte Version vom 2021-03-10T08:22:04+00:00. Aktuelle Version

Inhaltsverzeichnis

Sequenz

Abfolge von Anweisungen


Zählschleife

Das wiederholte Aufschreiben von Code ist sehr mühsam. Außerdem sind die so entstandenen Programme nicht sehr flexibel.

Eine übliche allgemeine Notation einer for-Schleife sieht z.B. wie folgt aus:

for( var i = startwert; i < obergrenze; i++) {
   ...
}

Anstelle von ... werden die Anweisungen eingesetzt, die wiederholt werden sollen.

Die Anweisung i++ ist eine Abkürzung für die Anweisung i=i+1.

Eine for-Schleife durchläuft mehrere Iterationen. In jeder Iteration werden alle Anweisungen zwischen den Klammern {...} ausgeführt.

Für das oben gezeigte Muster gilt:

  1. Vor der ersten Iteration erhält i den Wert startwert. Das ist die Anfangszuweisung.
  2. Nach der Iteration wird der Wert von i um 1 erhöht (i++). Das ist die Wiederholungszuweisung.
  3. Es wird geprüft, ob die Bedingung i<obergrenze> erfüllt ist. Das ist die <strong>Wiederholungsbedingung</strong>.</obergrenze>
  4. Wenn die Wiederholungsbedingung erfüllt ist, wird eine weitere Iteration durchgeführt.
  5. Die Schritte 2 bis 4 werden wiederholt, bis die Wiederholungsbedingung nicht mehr erfüllt ist. In diesem Fall werden keine weiteren Iterationen durchgeführt.

Beispiel:

Für die for-Schleife gibt es verschiedene Variationen:

  • anstelle von i andere Variablennamen einsetzen
  • für startwert und obergrenze beliebige Werte einsetzen.
  • Wiederholungszuweisung ändern; Beispiele:
    • i=i+2 bedeutet: i wird nach jeder Iteration um 2 erhöht.
    • i-- oder i=i-1 bedeutet: i wird nach jeder Iteration um 1 erniedrigt.
  • Wiederholungsbedingung ändern: statt i<5 z.B. i>5 schreiben


Schleifen mit Bedingungen


Schleife mit vorangestelltem Test

entspricht der WHILE ... DO Schleife in Delphi

while (bedingung) {
    anweisungen;
}


Schleife mit nachgestelltem Test

entspricht der REPEAT ... UNTIL Schleife in Delphi

do {
    anweisungen;
} while (bedingung);