Jacob
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Die WLAN-Sicherheit dient dazu, dass unberechtigte Nutzer nicht auf ein drahtloses lokales Netzwerk zugreifen können, um z.B Daten abfangen zu können. Es gibt verscheidene Arten von Sicherheitssystemen ,welche das Netzwerk vor Angreifern schützt. Als sicherste gilt aktuell das WPA3-System. Dieses ist eine Weiterentwicklung der vorangegangen Standards wie WPA,WPA2 und WEP.
WLAN-Sicherheit
Aufgrund der Notwendigkeit der Verschlüsselung und Authentifizierung im WLAN wurde WEP schnell entwickelt. Aber bald wurde entdeckt, dass es auf einfache Weise geknackt werden kann. Die nachfolgende WPA beseitigte diese Schwächen weitgehend. Gleichzeitig entwickelte das IEEE den IEEE 802.11i-Standard durch einen sicheren Verschlüsselungsprozess auf AES-Basis. WPA2 ist vom IEEE 802.11i-Standard abgeleitet. WPA2 wird als ausreichend sicher angesehen und ist WEP und WPA vorzuziehen. WPS wird verwendet, um die Authentifizierung mithilfe von Pins oder Buttons zu vereinfachen, um WLAN-Clients bei WPA- oder WPA2-geschützten WLANs zu registrieren. Leider wird diese Vereinfachung die Sicherheit der Authentifizierung verringern, solange WPS aktiviert ist. Seit 2018 gibt es nun die WPA3-Verschlüsselung, welche die modernste Methode, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.
WEP - Wired Equivalent Privacy
Zur Verschlüsselung wird das Verfahren RC4 benutzt Mit WEP verschlüsselte WLAN-Datenpakete umfassen folgende Teile:
Ein geheimer WEP-Schlüssel mit einer Länge von 40 oder 104 Bits. 32-Bit-Prüfsumme (Integritätsprüfwert, ICV) unverschlüsselter Daten. Ein 24-Bit-Initialisierungsvektor, der den WEP-Schlüssel für den gesamten Schlüssel auf 64 oder 128 Bit erweitert und für jedes Paket einmal inkrementiert
Da es ziemlich einfach ist den WEP-Schlüssel zu berchnen und somit Zugriff auf das Netzwerk zu gelangen ist es seit 2013 verboten Access Points mit WEP anzubieten und ab 2014 dürfen Geräte wie Notebooks und WLAN-Sticks auch kein WEP mehr nutzen. Das einfache herausfinden des Netzwerkschlüssels liegt unter anderem daran, dass für Integritätsprüfung, Authentifizierung und Verschlüsselung der gleiche Schlüssel benutzt wird.
WPA - Wi-Fi Protected Access
Ist der direkte Nachfolger von WEP und war zweckmäßig einfach notwendig, da WEP so einfach geknackt werden konnte. Das Sicherheitskonzept von WPA war es, dass nicht mehr für Integritätsprüfung, Authentifizierung und Verschlüsselung die gleicen Schlüssel benutzt werden sollten. Die entscheidende Änderung war es, dass nun TKIP genutzt wurde, dieses nutzt den RC4-ALgorythmus aber generiert immer wieder zufällig neue Schlüssel für unterschiedliche Anwendungen.
Auch wenn das neue System alte Schwachstellen behob gibt es immer noch Möglichkeiten auch dieses Verfahren zu entschlüsseln, da das System anfällig auf Known-Plaintext-Angriffe ist, ARP-Spoofing eine Möglichkeit darstellt und kurze Passwörter durch Dictionary Attacks erraten werden können
WPA2 - Wi-Fi Protected Access 2 / IEEE 802.11i
WLAN-Authentifizierung
Um auf ein WLAN-Netzwerk zugreifen zu können muss man sich als ein berechtigter Nutzer gegenüber dem Wireless Acces Point (WAP) authentifiziern können. Dafür gibt es 2 Verfahren zum einen über einen Pre-Shared-Key Zugang zu erlangen. Dabei gibt man eine Zeichenkette ein, welche einem das WLAN zur verfügung stellt und üblicherweise WLAN-Passwort genannt wird. Sobald das richtige Passwort eingegeben wir einem vom WAP Zugang zum WLAN gewährleistet. Die 2. Möglichkeit wäre, dass jeder Nutzer einen eigenene Benutzernamen und Passwort zugeteilt bekommt und diese anschließend abgefrag werden für einen WLAN-Zugriff. Dies hat den Vorteil, dass jeder Benutzer seine eigenen Zugangsdaten hat, die zentral aktiviert und deaktiviert werden können.