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Ein "Man-in-the-Middle-Angriff" (MITM-Angriff) ist ein Lauschangriff, bei welcher der Angreifer ("Dritter") die vollständige Kontrolle über den Datenverkehr der Kommunikationspartner erlangt. Ein MITM-Angriff nutzt die Echtzeit-Bearbeitung von Transaktionen, Konversationen oder Übertragung von anderen Daten. Man-in-the-Middle-Attacken erlauben Angreifern, Daten abzufangen, zu senden und zu empfangen, die niemals für sie gedacht sind, ohne dass die Parteien es wissen, bis es zu spät ist. Der "Dritte" steht entweder physisch oder logisch zwischen Netzwerkteilnehmern und gibt dabei vor der jeweilige Gegenüber zu sein.
Zwar verschlüsseln beide Kommunikationspartner ihre Daten, trotzdem kann der Mittlere sie entschlüsseln, und wie einen Proxy weiterleiten. Eine Voraussetzung dafür ist, dass er die Anfrage auf sich umleiten kann und die Kommunizierenden die Identität des jeweiligen nicht überprüfen. Beispielsweise lassen sich durch "MITM-Angriffe" gesicherte SSL-Verbindungen zum Online-Banking belauschen.
Beispiele für Angriffe
Nehmen wir an Alice möchte mit Bob kommunizieren. Währenddessen möchte Mallory die Konversation abfangen, um diese abzuhören und optional eine falsche Nachricht an Bob zu senden.
Zuerst bittet Alice Bob um seinen Public Key. Sobald Bob seinen Public Key an Alice schickt und Mallory in der Lage ist diesen abzufangen, somit kann ein MitM-Angriff beginnen. Mallory kreiert eine falsche Nachricht, welche von Bob kommen soll, beinhaltet stattdessen jedoch Mallorys Public Key.
Alice, im glauben der Public Key sei von Bob, verschlüsselt ihre Nachricht und sendet diese an Bob zurück. Mallory fängt diesen wieder ab entschlüsselt sie mit ihrem Public Key. Sie verändert die Nachricht und verschlüsselt dies nun mit dem Public Key den Bob ursprünglich versendete. Als Bob die neu verschlüsselte Botschaft empfing, glaubt er, dass es von Alice kam.
