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Ein "Man-in-the-Middle-Angriff" (MITM-Angriff) ist ein Lauschangriff, bei welcher der Angreifer ("Dritter") die vollständige Kontrolle über den Datenverkehr der Kommunikationspartner erlangt. Ein MITM-Angriff nutzt die Echtzeit-Bearbeitung von Transaktionen, Konversationen oder Übertragung von anderen Daten. Man-in-the-Middle-Attacken erlauben Angreifern, Daten abzufangen, zu senden und zu empfangen, die niemals für sie gedacht sind, ohne dass die Parteien es wissen, bis es zu spät ist. Der "Dritte" steht entweder physisch oder logisch zwischen Netzwerkteilnehmern und gibt dabei vor der jeweilige Gegenüber zu sein.
Zwar verschlüsseln beide Kommunikationspartner ihre Daten, trotzdem kann der Mittlere sie entschlüsseln, und wie einen Proxy weiterleiten. Eine Voraussetzung dafür ist, dass er die Anfrage auf sich umleiten kann und die Kommunizierenden die Identität des jeweiligen nicht überprüfen. Beispielsweise lassen sich durch "MITM-Angriffe" gesicherte SSL-Verbindungen zum Online-Banking belauschen.
